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Auswahl-Leitfäden

Tipps zum Kauf von explosionsgeschützten LED-Leuchten

Der Markt ist überschwemmt mit verschiedenen Arten von explosionsgeschützten LED-Leuchten, die jeweils unterschiedliche technische Daten aufweisen und von verschiedenen Herstellern stammen. Wie soll man sich also aus dieser großen Produktpalette entscheiden? Da es bestimmte Maßstäbe zur Bewertung der Leistung von LED-Leuchten gibt, finden Sie hier einen speziellen Leitfaden, der Sie beim Beschaffungsprozess unterstützt und dabei hilft, Verluste bei Beleuchtungsprojekten aufgrund einer ungeeigneten Beschaffung zu vermeiden.

1. Farbwiedergabeindex (CRI):

Vor dem Kauf sollten Sie unbedingt die Produktspezifikationen prüfen oder den Verkäufer nach dem CRI fragen. Im Allgemeinen weisen LED-Leuchten mit einem CRI zwischen RA 80 und 100 eine hervorragende Farbwiedergabe auf.; Leuchten mit einem Ra-Wert zwischen 50 und 79 weisen eine durchschnittliche Farbwiedergabe auf, während Leuchten mit einem Ra-Wert unter 50 eine relativ schlechte Farbwiedergabe haben. Daher ist es ratsam, LED-Leuchten mit einem hohen Ra-Wert zu wählen.

2. Blendung vermeiden:

Blendung beeinträchtigt die Beleuchtungsqualität erheblich und sollte so weit wie möglich vermieden werden. Entscheiden Sie sich für Leuchten, die keine Blendung verursachen. Wählen Sie am besten Leuchten mit mattierten Diffusoren, die ein weiches, gleichmäßiges Licht abgeben.

3. Gesamtlichtwirkungsgrad von LED-Leuchten:

Die “Lichtausbeute” einer fertigen LED-Leuchte ist der gesamte abgegebene Lichtstrom durch die von der LED bei Nennspannung abgegebene Lichtleistung, geteilt durch die Gesamtleistungsaufnahme, gemessen in Lumen pro Watt (lm/W). Je höher dieser Wert ist, desto besser ist die Energieeinsparung und desto weniger Strom wird verbraucht. Wählen Sie daher LED-Leuchten mit einem hohen Lumen-pro-Watt-Wert (vorzugsweise über 80 lm/W; beispielsweise sind Leuchten mit einem Wirkungsgrad von ≥85 lm/W eine gute Wahl).

4. Temperaturanstieg der LED:

In der Regel liegt der zulässige Temperaturanstieg bei LED-Leuchten im Betrieb zwischen 25 °C und 30 °C. Genauer gesagt entspricht die Temperatur am Kühlkörper der LED der Umgebungstemperatur zuzüglich des zulässigen Temperaturanstiegs. Das bedeutet: Bei einer Umgebungstemperatur von 37 °C sollte die Temperatur am LED-Kühlkörper 67 °C (37 °C + 30 °C) betragen. Wird dieser Wert überschritten, gilt der Temperaturanstieg als nicht konform. Wärme ist der Feind der LED-Leistung; je weniger Wärme erzeugt wird, desto höher ist die Lichtausbeute der LED-Leuchte. Zudem deutet ein schneller Temperaturanstieg am Kühlkörper auf eine hohe Wärmeleitfähigkeit und einen geringen Wärmewiderstand der LED-Leuchte hin.

5. Lebensdauer der LEDs:

Der anfängliche Lichtstrom einer neuen Leuchte beträgt 100%. Mit der Zeit nimmt der Lichtausbeute der Leuchte ab. Die Lebensdauer einer LED ist die Zeit, die vergeht, bis ihr Lichtstrom auf 70% des ursprünglichen Lichtstroms abfällt. Je länger, desto besser – das versteht sich von selbst. So können LEDs namhafter Marken beispielsweise eine Lebensdauer von über 30.000 Stunden erreichen, was insbesondere bei groß angelegten Beleuchtungsprojekten von Vorteil ist.

Hier finden Sie Tipps zur Auswahl von explosionsgeschützten LED-Leuchten. Wir hoffen, dass dieser Leitfaden Ihnen dabei hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Aurora Chen
Aurora Chen Senior Application Solutions Architect

Experte für die Auswahl von Geräten für Gefahrenbereiche und maßgeschneiderte Industrielösungen, die komplexe technische Anforderungen mit zuverlässigen, konformen Produktkonfigurationen verbinden.

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