Die Abkürzung für „Explosiv“, “Ex”, steht für “explosionsgeschützt”. Es ist international als Kennzeichnung für explosionsgeschützte elektrische Geräte anerkannt.

Die explosionsgeschützte Ausführung des Geräts ist gekennzeichnet durch “tD” als “Schutz durch Gehäuse”. Das Kernprinzip ist klar: Durch das Gehäuse des Geräts wird verhindert, dass brennbarer Staub von außen in den Innenraum gelangt. Gleichzeitig verfügt das Gehäuse über eine ausreichende mechanische Festigkeit, sodass es dem durch mögliche Staubexplosionen im Inneren entstehenden Druck standhalten kann, ohne beschädigt zu werden. Darüber hinaus wird verhindert, dass die äußere Umgebung durch Flammen und Hochtemperaturgase aus dem Inneren entzündet wird.
Der Schutzgrad des Geräts wird dargestellt durch “A21”. Dies gilt als der wichtigste Teil der Kennzeichnung, durch den der jeweilige Gefahrenbereich des Geräts direkt definiert wird. Der Einsatz in einer staubhaltigen Umgebung wird durch “A” gekennzeichnet (während eine gashaltige Umgebung durch das entsprechende “G” gekennzeichnet wird). Die Eignung des Geräts für Zone 21 wird durch “21” gekennzeichnet.
Einstufung von staubexplosionsgefährdeten Bereichen
Gemäß der nationalen Norm GB 12476 werden staubexplosionsgefährdete Bereiche in folgende Zonen eingeteilt:
- Zone 20: Bereiche, in denen im Normalbetrieb kontinuierlich brennbarer Staub entsteht oder über längere Zeiträume hinweg verbleibt.
- Zone 21: Bereiche, in denen sich während des normalen Betriebs durch das Vermischen von brennbaren Staubwolken mit Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden kann (z. B. in der Nähe von Arbeitsplätzen, an denen geschliffen, poliert, befüllt und verpackt wird).
- Zone 22: Bereiche, in denen unter außergewöhnlichen Bedingungen gelegentlich Staubwolken entstehen und für kurze Zeit bestehen bleiben.
Anwendungsbereich der A21-Geräte
Explosionsgeschützte Geräte mit der Kennzeichnung “A21” sind speziell für den Einsatz in besonders gefährlichen Bereichen konzipiert, in denen während des normalen Produktionsbetriebs explosive Staubwolken entstehen, wie beispielsweise in Bereichen mit Aluminium-Magnesium-Pulver, Kohlenstaub und Mehl. Die gefährlichere Zone 20 ist für diese Geräte nicht geeignet, doch die überwiegende Mehrheit der industriellen Staubabsaugungsanwendungen wird damit vollständig abgedeckt.
