Funktionen
“Variable Frequenz” bedeutet im Wesentlichen, die Frequenz des eingehenden Wechselstroms zu verändern. Im privaten Bereich beträgt die Standard-Netzfrequenz 50 Hz; durch eine Änderung dieser Eingangsfrequenz wird die Drehzahl des Kompressors angepasst. Wenn eine explosionsgeschützte Klimaanlage mit variabler Frequenz die gewünschte Temperatur erreicht, läuft sie – anders als ihr Gegenstück ohne Frequenzregelung – mit reduzierter Frequenz weiter, um diese Temperatur aufrechtzuerhalten. Dieser Ansatz mindert Unbehagen aufgrund von übermäßiger oder unzureichender Wärme und senkt gleichzeitig den Stromverbrauch sowie den Verschleiß, der mit häufigen Kompressorstarts verbunden ist, wodurch ein ideales Gleichgewicht zwischen Energieeffizienz und Komfort erreicht wird.

Energieeffizienz
Einerseits schalten sich explosionsgeschützte Klimaanlagen mit variabler Frequenz wesentlich seltener ein als Modelle mit fester Frequenz, wodurch plötzliche Stromspitzen vermieden werden; andererseits steigt der Energieeffizienzgrad der Klimaanlage, je weiter die Betriebsfrequenz des Gleichstromkompressors sinkt. Statistisch gesehen ist die Energieeffizienz einer voll-gleichstrombetriebenen Klimaanlage mit variabler Frequenz (Gleichstromkompressor, Gleichstromventilator) etwa 50% höher als die eines Modells mit fester Frequenz, während eine herkömmliche Gleichstrom-Klimaanlage mit variabler Frequenz eine um etwa 40% höhere Energieeffizienz aufweist.
Schnelle Kühlung und effektive Heizung
Explosionsgeschützte Klimaanlagen mit variabler Frequenz zeichnen sich im Vergleich zu Zentrifugalmodellen durch einen überlegenen Hochgeschwindigkeitsbetrieb, schnellere Temperaturanpassungen im Raum sowie deutlich höhere Schnellkühl- und Schnellheizleistungen aus. Insbesondere in der drückenden Hitze des Sommers oder der beißenden Kälte des Winters ist die Fähigkeit zur schnellen Temperaturanpassung unverzichtbar. Ein System mit variabler Frequenz und einer Leistung von 1,5 Horsepower kann die Kühlleistung eines Systems mit fester Frequenz und einer Leistung von 2 Horsepower erreichen, sofern der Betriebsbereich ausreichend breit ist – ähnlich wie die 1,8-T-Turbotechnologie eines Autos bei der Beschleunigung einen Motor mit einem Hubraum von 2,0 übertrifft.
