Die Norm GB3836.1-2010 “Explosionsgefährdete Bereiche – Teil 1: Allgemeine Anforderungen an Geräte” klassifiziert explosionsgeschützte elektrische Geräte je nach Einsatzumgebung in zwei Haupttypen unterteilt: elektrische Geräte der Klasse I und der Klasse II.

Elektrische Betriebsmittel der Klasse I
Dieser Typ wurde speziell für den Einsatz in Umgebungen entwickelt, die mit dem Untertagebau und der Aufbereitung von Kohle an der Oberfläche in Zusammenhang stehen. Er bezieht sich in erster Linie auf elektrische Geräte, die in Bereichen betrieben werden, in denen sowohl Methan als auch Kohlenstaub vorhanden sind. Die Produktionsumgebung im untertägigen Kohlebergbau ist bekanntermaßen anspruchsvoll und zeichnet sich durch das Vorhandensein brennbarer Gase wie Methan, brennbaren Staubs wie Kohleasche sowie weiterer widriger Einflüsse wie Feuchtigkeit, hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmel aus. Diese Bedingungen stellen strenge neue Anforderungen an die Konstruktion, Herstellung und den Einsatz elektrischer Geräte.
Elektrische Betriebsmittel der Klasse II
Diese Geräte sind für explosionsgefährdete Gasumgebungen außerhalb von Kohlebergwerken ausgelegt und beziehen sich in der Regel auf elektrische Betriebsmittel, die unter Oberflächenbedingungen betrieben werden (einschließlich Umgebungen mit brennbaren Gasen und Staub).
