Alle explosionsgeschützten LED-Leuchten erfordern den Einsatz transparenter Elemente. Um eine hohe Lichtdurchlässigkeit zu gewährleisten, sollte die Wandstärke dieser transparenten Elemente nicht zu groß sein. Die Materialfestigkeit dieser Elemente ist im Allgemeinen deutlich geringer als die von Metallteilen, insbesondere bei Glas. Dies stellt einen Schwachpunkt des Schutzgehäuses dar und sollte daher besonders berücksichtigt werden.

1. Materialauswahl:
Transparente Bauteile sollten aus Glas oder anderen Materialien mit stabilen chemischen und physikalischen Eigenschaften bestehen. Transparente Teile aus Kunststoff müssen neben der Transparenz auch die Anforderungen an die thermische Stabilität und den Oberflächenwiderstand von Kunststoffgehäusen erfüllen.
2. Temperaturschwankungen:
Die transparenten Teile von explosionsgeschützten Leuchten können die Auswirkungen von Temperaturwechselprüfungen abmildern, sofern keine spezifischen Schlagprüfungen vorgeschrieben sind.
3. Kraftsteigerung:
Um die Festigkeit transparenter Glasbauteile zu erhöhen, wird üblicherweise das Härten eingesetzt, um die Vorspannung zwischen den Reibungsflächen zu verstärken. Glas, das nach der Verglasung erhitzt und geformt werden kann, wird erweicht und anschließend schnell und gleichmäßig abgekühlt. Die Glasoberfläche kann zudem chemisch behandelt werden.
4. Dickenregelung:
Die Kontrolle der Dicke von Glasabdeckungen für explosionsgeschützte Leuchten während des Herstellungsprozesses ist eine Herausforderung und lässt sich nur schwer visuell beurteilen. Um eine gleichmäßige Festigkeit der Glasabdeckung zu gewährleisten, kann ein Glasdickenmessgerät zur Messung eingesetzt werden.
